Der Weg zu den Whitsundays…

Der Weg zu den Whitsunday Inseln (Great Barrier Reef)

wir haben also die Fraser Coast wieder verlassen und fahren weiter die Ostküste hoch. Auf dem Weg kamen wir an Rockhampton vorbei und haben hier Vanessa´s Geburtstag verbracht.

Es gab am Nachmittag einen leckeren Geburtstagskuchen und Abends haben wir uns ein richtig gutes (und auch teures!) Steak und leckere Rippchen gegönnt :)

Nach einigen Zwischenstopps erreichten wir „Airlie Beach“, ein bekannter Ort von dem einige Ausflüge auf die Whitsunday Inseln angeboten werden.

Airlie ist ein schöner Ort direkt am Meer und von hier aus lässt sich auch schon das türkis blaue Wasser der Whitsundays erahnen :)

Viele Backpacker sind hier unterwegs und es wird einiges für den Tourismus angeboten. Nach ein paar Vergleichen haben wir uns für eine Schnorcheltour vom Veranstalter „Camira Sailing“ entschieden.

Camira ist eines der größten Katamarane und hat auch ein dementsprechend großes Segel! Früh morgens um 7 Uhr starteten wir bereits vom Hafen und konnten bei Morgentee und kleinen Snacks die Inselgruppen genießen. Unser erster Stopp war dann an einem Riff und wir hatten eine Stunde Zeit im Wasser um die tollen Fische zu beobachten. Das Riff ist nicht umsonst eines der schönsten der Welt, da man hier wirklich sehr schöne Fischarten bewundern kann und wenn man ganz still im Wasser liegt kommen die Fische einem auch ganz nahe :) Fotos haben wir auch welche gemacht, allerdings hatten wir nur eine Einmal-Unterwasserkamera und müssen uns somit gedulden mit der Entwicklung der Bilder bis wir wieder in Deutschland sind.

Nach der Schnorchelstunde fuhren wir weiter zum „Whitehaven Beach“, der auch sehr bekannt und wunderschön ist. Türkises Wasser und weißer Strand ich glaube mehr braucht man da nicht hinzuzufügen.

Whitehaven Beach

Außerdem sind riesige Wasserschildkröten unterwegs und wir konnten einige Male welche vom Katamaran aus beobachten.

Nach zwei Stunden ging es wieder an Bord und wir bekamen ein super Mittagessen mit anschließendem Dessert. Die Fahrt ging dann wieder zurück und wir genossen die Fahrt bei viel Sonnenschein mit einigen Gläschen Wein und Bier.

Wir hatten wirklich einen super Tag und alles war bestens organisiert! Außerdem haben wir das Angebot genutzt (welches bei Buchung dieser Tour dabei war) am nächsten Tag nochmal umsonst auf die Inseln fahren zu können!

Die Whitsundays bestehen aus mehreren Inseln und wir haben uns dafür entschieden, Hamillton Island und Daydream Island am nächsten Tag zu besuchen.

Daydream ist die kleinere von beiden und man ist in ca. 20 min einmal drum herum gelaufen. Wir waren hier spazieren und durften den Whirlpool vom Hotel noch mitbenutzen.

Danach ging es mit der Ferry zur Hamillton Island und diese ist um einiges größer. Hier gibt es mehrere Hotels und einige Australier haben hier auch Wohnungen/Ferienhäuser.

Es ist alles sehr gepflegt und Autos/Busse dürfen hier nur mit Elektromotoren fahren. Allerdings fahren die meisten hier mit kleinen Golfcars (natürlich auch elektronisch) durch die Straßen. Auf jeden Fall keine Insel für den kleinen Geldbeutel und eine Übernachtung hier hätte unser Budget auch nicht hergegeben. Aber wir konnten auch hier den Poolbereich des Hotels mitbenutzen und waren auch im Meer noch etwas schnorcheln.

Am Abend, zurück am Campingplatz wurde ich dann noch mit einem ganz besonderem Geburtstagsgeschenk von Jürgen überrascht :)

Skydive (Vanessa).

SKYDIVING aus 4000 m Höhe.

Und ich kann nur sagen wenn es einen Ort gibt an dem man das machen sollte, dann HIER!!

Der Ausblick aus der Höhe auf die Inseln war atemberaubend und so etwas besonderes haben wir beide noch nicht vorher gesehen!

Nicht zu vergessen der Adrenalinkick wenn das Flugzeug in die Luft geht, sich die Tür öffnet und du 4000 m in die Tiefe gehst, nur mit deinem Sprungpartner und einem Fallschirm am Rücken!

Absolut total genial und danke dafür!!

Die Bilder erklären sich von selbst :)

Zwei einschneidende Erfahrungen machten wir zwei Tage später an unserem Campingplatz. Kurz zusammen gefasst, wir haben uns aus unserem eigenen Camper ausgesperrt, nach einiger Verzweiflung kamen uns dann aber glücklicherweise zwei Franzosen am Campingplatz zur Hilfe, die nach einigen Stunden sehr kreativ unser Auto wieder aufgebracht haben 😀

Dem nicht genug, wurde uns prompt am nächsten Tag unsere Campingausrüstung gestohlen als wir zu unserem Platz zurück kehrten, waren unsere beiden Stühle und Tische weg!

Mehrere Male sind wir den Campingplatz abgelaufen und haben gesucht und als wir fast schon aufgeben wollten, haben wir sie fast gegenüber von unserem Platz hinter einem Zaun bei einem Appartment auf einer „Backpacker – Party“ entdeckt. Wir konnten es kaum glauben aber es war tatsächlich unserer ganze Ausstattung, die da auf der Terrasse stand!

Wir haben natürlich überlegt rüber zu gehen und unseren Ärger freien Lauf zu lassen aber das wäre wohl sehr unklug gewesen, denn die Horde hätte das wohl kaum zugegeben…

Also sind wir stattdessen schlafen gegangen und haben gewartet bis die Feier vorbei war und alle in Ihren Betten lagen…heimlich sind wir dann mitten in der Nacht (ca. so gegen 3 Uhr morgens) rübergeschlichen und haben unsere gestohlenen Sachen zurück geholt!

Am nächsten Morgen haben wir dann den Campingplatz verlassen, hier wollten wir keine zweite Nacht mehr bleiben! In der Nähe haben wir dann auch einen sehr schönen und viel ordentlicheren Campingplatz gefunden auf dem auch nicht so viele feierfreundliche Backpacker unterwegs waren und hatten hier noch zwei schöne Tage :)

Unsere erste Schlange haben wir hier auch gesehen (ob sie nun giftig war oder nicht wer weiß das schon 😀 ) wir haben unser Foto und sie ließ uns in Ruhe und zog weiter!

Schlange

Mit großen Schritten geht es nun weiter nach Cairns, doch mehr dazu gibt es im nächsten Beitrag.

See you, Vanessa and Jürgen

Fraser Island