Unterwegs an der Ostküste

So jetzt ist doch wieder einige Zeit vergangen und wir waren natürlich an tollen Orten unterwegs!

Eine Woche haben wir in Port Stephens verbracht. Wir hätten gar nicht gedacht, dass wir hier so lange bleiben aber irgendwie hat es uns richtig gut gefallen :)

Port Stephens ist wie der Name schon sagt, eine kleine Hafenstadt ca. 2,5 h von Sydney entfernt.

Wir hatten hier eine tolle Zeit und haben einige nette Leute getroffen. Unser Stellplatz war direkt am Strand und so hatten wir jeden Morgen/Abend eine großartige Aussicht.

Port Stephens (Nelson Bay)

Wir haben uns vor kurzem ein Schnorchelset zugelegt, hatten hier aber noch wenig Gelegenheit es zu nutzen aber konnten damit tolle Muscheln aus dem Meer holen.

Ein Highlight hier war definitiv der 2-stündige Surfkurs am „one-mile-beach“.

Surfen ist alles andere als einfach aber macht jede Menge Fun! Und sicherlich noch mehr wenn man es kann! Denn am Anfang schluckt man erst mal jede Menge Wasser und einige Male hat uns die Welle ganz schön erwischt aber bis auf ein paar Schürfwunden vor allem an den Knien ist alles halb so wild. Wir haben es noch nicht oft geschafft am Board zu stehen aber wenn man es schafft, ist es ein unbeschreibliches Gefühl und wir haben definitiv Blut geleckt :) Also haben wir uns gleich mal zwei Surfbretter zugelegt. Wir hatten Glück das unsere Surflehrer welche verkauft und haben nun zwei „second-hand“ Boards ergattert. Wetsuits gab es dann sogar gratis mit dazu. Also werden wir jetzt fleißig üben und hoffen am Ende der Reise zumindest einigermaßen sicher Wellen reiten zu können.

Surflesson (Port Stephens)

Mit neuer Ausrüstung auf dem Dach verlassen wir nun also Port Stephens und fahren weiter nach Port Macquarie. Mit neuer Hoffnung auf coole Strände, geile Surfspots und viel Sonnenschein!

Nach Port Stephens sind wir also aufgebrochen nach Port Macquarie und haben hier eine gute Woche an einem Campingplatz am Strand verbracht. Wir hatten diesmal viel Glück da wir nur eine Nacht bezahlt haben und uns quasi den Rest der Woche „unauffällig“ im Campingplatz bewegt haben 😉

Auch hier haben wir einen recht guten Surfstrand gefunden, an dem wir uns eigentlich fast jeden Tag aufgehalten haben. Außerdem konnten wir hier in einer Bucht, nahe dem Campingplatz super Delfine beobachten und es war schön sie in der freien Natur zu sehen!

Am Wochenende fand dann ein großes Event statt. „Ironman“ …. eines der härtesten Sachen ist die man wohl machen kann!

Für alle die es nicht kennen, Ironman ist eine Sportveranstaltung und verlangt einiges ab von den Kandidaten!

> 3.86 km Schwimmen (im offenen Meer!)

> 180.2 km Radl fahren

> 42.195 km Laufen

und das alles in der Reihenfolge, an einem Tag, hintereinander! Der schnellste (und somit auch der Sieger von 10.000 $) hat es in guten 8h geschafft. Totale Wahnsinnige wenn ihr uns fragt aber auf jeden Fall eine spitzen Leistung und es war echt interessant zuzusehen! Immerhin war der ganze Ort hierfür abgesperrt aber leider hat es ausgerechnet an dem Tag wie aus Eimern geschüttet.

Frühstück PfannkuchenNach einem reichhaltigen Frühstück

ging es dann für uns weiter nach Byron Bay!

 

 

Ein total flippiger Ort mit einer bunten Mischung an Touristen und Locals.

Byron Bay ist eigentlich nur ein kleiner Ort aber hat viel zu bieten. Sehen und gesehen werden ist hier auf jeden Fall ein Thema! Hippies, Lebenskünstler, coole Surfer/Surferinnen, hier ist alles vertreten! Auf jeden Fall ein Spot der inspiriert und einen die Zeit vergessen lässt. In der Stadt reihen sich urige Cafés und Surfläden aneinander und auch für die alternative Szene ist hier massig geboten.

 

Port Stephens (Gläschen Wein)Abends sitzt man im Park und

kann Menschen beim Yoga

beobachten oder ein Gläschen Wein zu sich nehmen :)

 

 

Allerdings wird man tagsüber auch recht häufig in der City angesprochen, da die Locals einem irgendwelche Touren etc. andrehen wollen. Am besten ignorieren und weiter ziehen! Viele Deutsche waren hier auch unterwegs und einige mit denen wir uns unterhalten haben, hatten wohl auch nicht vor so schnell nach Deutschland zurück zu kehren. Warum auch :)

Strände gibt es hier einige schöne aber zum Surfen war es für uns als Anfänger nicht so einfach, da hier eine starke Strömung herrscht, die uns einige Kraft gekostet hat. Außerdem ist das Parken auch sehr teuer, die wissen halt wo sie ihr Geld her bekommen und in Byron können die das wohl verlangen.

Nach Byron Bay kommt dann die bekannte Gold Coast, an der Küste gibt es einige gute und kostenlose/freie Campingplätze und außerdem die recht bekannte Stadt namens „Surfers Paradise“.

Nach den ganzen kleinen, gemütlichen Orten ist es schon etwas merkwürdig wenn plötzlich einige Wolkenkratzer mitten am Strand hervor ragen so wie es in Surfers Paradise der Fall ist.

Wir haben uns hier nur einige Stunden aufgehalten, es ist ganz nett, es gibt eine relativ schöne Strandpromenade viele Shops, Nachtclubs und Kneipen aber so richtig hat es uns dann doch nicht überzeugt, es hatte irgendwie Ähnlichkeiten mit dem Ballermann und wir sind nach dem Abendessen wieder aufgebrochen Richtung Brisbane.

Brisbane ist die Hauptstadt von dem Bundesstaat Queensland indem wir uns momentan befinden. Wir waren einen Tag in Brisbane und haben uns die Stadt ein wenig angesehen. Ähnlich aufgebaut wie auch andere Städte in Australien. Shoppingstraße, Cafés ein botanischer Garten und relativ viel los. Wir waren hier Nachmittags in einem dieser Cafés und haben uns den Latte schmecken lassen

Brisbane (Cafe)

Abends haben wir dann die Aussicht der Skyline genossen. Brisbane ist umgeben von einem Fluss und direkt am Fluss entlang gibt es tolle Restaurants, es ist alles sehr gepflegt und nett gemacht. Für einen Spaziergang genau das Richtige. Brisbane hat uns gut gefallen, da es trotzt Großstadt doch noch etwas den Kleinstadtcharme beibehalten hat.

Brisbane haben wir dann am nächsten Tag verlassen und haben auf dem Weg zur Sunshine Coast einen kleinen Umweg eingelegt zu den „Glass House Mountains“.

Die Glass House Mountains liegen in einem Nationalpark und ragen in der flachen Landschaft hervor. Es führen viele verschiedene Wanderwege zu den vulkanischen Bergen sowie auch einige Aussichtspunkte. Wir sind zu einer der Aussichtsplätze gefahren und hatten hier eine tolle Aussicht. Die Luft war total klar und rein in der Höhe und glaubt man einer Traumzeitlegende gehören die Mountains einer Familie von Berggeistern.

Panorama (Glass House Mountain.)

Abends sind wir dann in Caloundra an der Sunshine Coast eingetroffen und haben hier einige Tage an einem freien Campingplatz verbracht. Wir waren am Dickey Beach surfen und hatten hier optimale Bedingungen. Keine Strömung, sowie kleinere Wellen in Höhe von 1-2 Meter.

Gekocht haben wir hier an öffentlichen Plätzen am Meer und „kalte“ Duschen gab es auch umsonst :)

Momentan sitzen wir nun schon an der Fraser Coast, liegen am Strand und schreiben diese Zeilen. Welch ein herrlicher „Arbeitsplatz“ und fast zu schade um darauf zukünftig zu verzichten.

Aber wir haben noch gute 3 Monate Zeit um das hier genießen zu dürfen und sind unendlich dankbar dafür, denn das ist es doch was das Leben ausmacht, es lebenswert macht und einfach wunderschön :)

 

Bis bald, Grüße nach Deutschland an alle Freunde und Familie!

Danke für eure vielen, netten Kommentare und das ihr uns begleitet.

2 thoughts on “Unterwegs an der Ostküste

  1. Hallo ihr Lieben

    Wir wollen euch sagen dass wir Euch nur das Beste wünschen!Uns freut es sehr dass ihr soviel Begeisterung und Lebensfreude bei euren Trip habt.Wir vermissen Euch ein kleines bisschen.
    Aber ihr kommt ja wieder.

    Liebe Grüße
    Mama und Sigi

  2. Hallo ihr zwei Weltenbummler, wir haben uns gerade den 2. Teil von Terra X angesehen. In dieser zweiteiligen Dokumentation ging es um Australien und seine Schönheiten. Die Küstenstraße mit ihren tollen Klippen und Schluchten, die einzigartigen Riffe und die darin beheimateten Fisch Populationen, einfach wunderbar. Die Australier leben nach dem Motto sorge dich nicht und genieße jede freie Minute, möglichst draußen in der Natur oder im Wasser beim Sport. Sensationell, leider für Mama und Papa schon fast zu spät dieses schöne Land näher kennen zu lernen. Aber wir lesen euren Blog regelmäßig und sind aus der Ferne immer dabei. Wir sind gespannt was euch die nächsten drei Monate noch so alles erwartet und freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen. Passt weiter gut auf euch auf und kommt gesund wieder heim. Liebe Vanessa, wir wünschen dir schon jetzt einen schönen Geburtstag und sind auch in Gedanken bei dir. LG von Papa und Mama an euch beide.

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